Seit 2008 für Sie da: 12 Jahre Praxis Dr. Arlt

 

  • Praxisräume 04
  • Praxisräume 05
  • Praxisräume 02
  • Praxisräume 06
  • Praxisräume 01
  • Praxisräume 03
  • Praxisräume 07

 

Sprechstundenzeiten:

Wochentag

Terminsprechstunde

vormittags nachmittags

Terminprechstunde

abends

Offene

Sprechstunde

Mo./Do.  9-13 Uhr 15-17 Uhr   14-15 Uhr
Di.  9-13 Uhr 15-17 Uhr  17-18 Uhr 14-15 Uhr
Mi./Fr.  9-13 Uhr       9-10 Uhr

Weitere Termine nach Vereinbarung

Wir behandeln Patienten aller Krankenkassen und Privatversicherte. Die Kosten für Diagnostik und Therapie übernimmt Ihre gesetzliche oder private Krankenkasse.

Durch perfekte Praxisorganisation versuchen wir für Sie die Wartezeiten zu verkürzen. In dringenden Fällen steht Ihnen ab dem 01. Sept. 2019 werktäglich unsere offene Sprechstunde zur Verfügung, zu der Sie ohne Terminvereinbarung in die Praxis kommen können.

 

Was ist ein Psychiater?

Ein Psychiater ist ein Facharzt, der sich mit allen die Seele und den Geist betreffenden Gesundheitsstörungen beschäftigt. Er untersucht und behandelt krankhafte Störungen der Gefühle und des Denkens sowie der Stimmung, des Gedächtnisses und des Erlebens und Verhaltens. Psychiatrische Erkrankungen können seelische oder körperliche Ursachen haben. Sie können durch aktuelle Erlebnisse, zurückliegende belastende lebensgeschichtliche Ereignisse, durch seelische Konflikte und zwischenmenschliche Spannungen, aber auch neurobiologisch durch Veränderungen des Gehirnstoffwechsels oder organische Hirnveränderungen verursacht sein. Der Psychiater untersucht auch sogenannte psychosomatische Erkrankungen. Das sind körperliche Auswirkungen von seelischen Konflikten und Spannungen auf bestimmte Organsysteme.  

 

Welche psychiatrischen Symptome werden behandelt?

An psychiatrischen Symptomen können auftreten: Ängste und anfallsartige panikartige Ängste, Störungen des Antriebs und der Stimmung, der Schwingungsfähigkeit, der Ausdauer, des Interesses, der Motivation und der emotionalen Stabilität, Zwangsgedanken, Zwangshandlungen, formale Denkstörungen, Ich-Störungen, Assoziationsstörungen, Wahrnehmungsstörungen und Trugwahrnehmungen wie akustische oder optische Halluzinationen, Wahnvorstellungen wie Verfolgungswahn, Bedeutungserleben und Beziehungssetzungen, Induzierbarkeit und Suggestibilität, Störungen von Aufmerksamkeit und Konzentration sowie der Orientierung und des Gedächtnisses, Störungen des Bewußtseins, neurotische Störungen, posttraumatische Belastungen, Störungen der Persönlichkeit und Interaktion sowie sozialer Fertigkeiten, Suchtverhalten, Störungen der Einsichtsfähigkeit und der Urteilsfähigkeit, Störungen von Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl, Suizidalität, Fremdgefährdung, Schlafstörungen, Appetitstörungen und sonstige vegetative Symptome, Eßstörungen, vielerlei körperliche Beschwerden, psychosomatische Symptome wie Schmerzsyndrome oder funktionelle Herzbeschwerden.

 

Welche psychiatrischen Erkrankungen gibt es?

Psychiatrische Erkrankungen umfassen nicht nur das Spektrum sämtlicher organisch bedingter psychiatrischer Störungen (z.B. Alzheimer Demenz, vaskuläre Demenz, HIV Demenz, organische Delirien oder beispielsweise auch eine organische Psychose, die durch Antiparkinsonmedikamente ausgelöst wurde), sondern auch psychische- und Verhaltensstörungen durch Suchtmittel (z.B. Alkoholkrankheit, schädlicher Gebrauch von Cannabis bzw. THC, Ecstasy, Kokain, Heroin, LSD, Schlafmitteln etc.), des weiteren Schizophrene Psychosen, wahnhafte Störungen und Schizotypie, affektive Störungen wie Depressionen, rezidivierende Depressionen, Bipolare Störungen (Manisch-depressive Erkrankungen), Manie, Dysthymie und Zyklothymie, neurotische Störungen wie Phobien (Spinnenangst, Höhenangst, soziale Phobie), Angsterkrankungen (z.B. Panikstörung, Generalisierte Angststörung) und Zwangsstörungen (Kontrollzwänge, Grübelzwänge) sowie Reaktionen auf schwere Belastungen (z.B. Posttraumatische Belastungsstörung, PTBS oder engl. PTSD), weiterhin Anpassungsstörungen, dissoziative Störungen (Konversionsneurosen) und somatoforme Störungen (wie die anhaltende somatoforme Schmerzsstörung, die Hypochondrische Störung) und sonstige neurotische Störungen (z.B. Neurasthenie), ferner Eßstörungen (Bulimie, Anorexie, Eßsucht), nichtorganische Schlafstörungen, sexuelle Funktionsstörungen (z.B. Ejaculatio praecox, Vaginismus, Dyspareunie), Störungen der Geschlechtsidentität und der Sexualpräferenz (z.B. Transvestitismus, Fetischismus), Wochenbettstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Impulskontrollstörungen (z.B. Glücksspielsucht, pathologisches Spielen, Trichotillomanie), außerdem Intelligenzstörungen und Entwicklungsstörungen (Autismus, Asperger-Syndrom) sowie Störungen mit Beginn in Kindheit- und Jugendalter (z.B. ADHS, Hyperkinetisches Syndrom).